arduina.net

I got 99 names, but "Fiona Krakenbürger" ain't one of them

August 11, 2014
von arduina
Kommentare deaktiviert

Looking into Black Boxes – Episode 1

I had mentioned in a blogpost earlier this year that I am taking part in a project, called “Looking into Black Boxes”.
The idea of the project is to produce a web video series about algorithms, their meaning in our everyday life and how society and software are already strongly intertwined. Despite of the rather negative associations connected with that question, we wanted to throw a glance at this topic in a neutral way, leaving the answers to the viewer and rather hand questions than definite judgements to the audience. Also, we planned to use the format to make this exciting field of software more tangible.

Dirk, the producer, Jan, the camera guy (both from 6sept13) and I started to raise money in a crowd funding campaign in order to finance the first three episodes. We got an incredibly positive response, which was both a great motivation and a hint at the demand for a low-barrier offer for people that do not necessarily have a technical background.

Hence we got started shortly after the crowd funding campaign ended. Our first and frankly quite elaborate task was to draft the concepts for the first episodes. In the end, a hospital in Berlin was chosen as the setting for our first episode, mostly due to the valuable advice of one of our supporters, Johannes. The “Unfallkrankenhaus Berlin-Marzahn” (Accident Hospital) can be described as one of the most digitally advanced hospitals in Germany. Together, we started our journey into the hospital’s interior structure, processes and hence, of course, algorithms. We searched and found different cases of digitalization. We spoke with Felix Katt, the chief of IT and with Dr. Asmus, a hand surgeon, to dive into different perspectives.

I personally really learned so much already just by being part of the first episode. And, more importantly, the experience in the hospital raised so many exciting questions, and I hope, it’ll do the same for you!
We used some of the extra money to have a friend write English subtitles for us. Just switch them on in the bottom right corner. Hooray \o/

 

flattr this!

Juli 30, 2014
von arduina
Kommentare deaktiviert

Verplanungstreffen

Team der Quelltextlesung trifft sich, um die Quelltextlesung zu besprechen.
Ich wollte euch den Dialog, den wir 10 Minuten nachdem wir uns treffen wollten via Facebook-Chat führten, nicht vorenthalten:
—–
Fiona Krakenbuerger Ich bin evtl etwas zu spät sagt mir doch bei welcher Kneipe ihr dann seid So 15 min später oder so Bin grad erst nach Haus und stinke etwas. Bis gleich

Lukas F. Hartmann macht nix! bis gleisch

Sebastian Sooth Bis gleich. Eigentlich auch nen cooler Name “das neue Ding ggü Volksbühne”
Gabriel Yoran Sauers Café Ist der offizielle Name. Ggü der Ecke Rosa-Luxemburg-Straße/Weydinger Straße. Gegenüber dieser Ecke, jedoch nicht an der Ecke.

Sebastian Sooth Offizieller Name? Wir sind hier doch nicht bei Google+!

Fiona Krakenbuerger Das wird meine neue studivz Gruppe! Ohweia ich bin echt spät dran

Gabriel Yoran Das ist unsere strafe, dass wir nicht nach fhain kamen!

Fiona Krakenbuerger Es tut mir so leid

Gabriel Yoran Ich weiß es genau!

Fiona Krakenbuerger Jaha! Aber ich bin ja schon bei euch irgendwie Was geht ab? Seid ihr schon da?

Gabriel Yoran Niemand ist hier. Nur ich bin pünktlich.

Sebastian Sooth Ich bin draussen. Gabriel ist drinnen. Wir könnten ja hangouten mit bier

Gabriel Yoran So ist das nämlich! Warum sagste nix,

Sebastian Sooth

Fiona Krakenbuerger Achso. Und mntmn steht auf dem Dach

Gabriel Yoran Du olle Hippe?
Fiona Krakenbuerger Lol This is the Future!

Lukas F. Hartmann so

Gabriel Yoran Wo biste?

Lukas F. Hartmann ich brauche noch verfickte 15min, sorry bin stadtmitte komme ja gerade erst aus dänemark!

Gabriel Yoran Nur wegen Dänemark sind wir ja nun hier!

Lukas F. Hartmann u2 kommt in 2 min und braucht angeblich 11! u2 ballert los

Fiona Krakenbuerger Stehe Gleisdreieck und weine ein bisschen Aber gleich geht’s los!

Lukas F. Hartmann gut!

Fiona Krakenbuerger Fahre. Sogar in die richtige Richtung Habe eine verschlüsselte Mail von meinem Freund bekommen. Kann sie nicht lesen. Das ist der Zukunft

Lukas F. Hartmann bin jetzt auch gleisdreieck. also sind wir in zwei aufeinanderfolgenden zügen

Gabriel Yoran Lukas, wie kannst du in Gleisdreieck sein, wenn du vorher in Stadtmitte warst? Ihr seid doch alle verrückt.

Sebastian Sooth Lukas, fährst du in die richtige Richtung???

Gabriel Yoran Fährst du überhaupt in irgendeiner Richtung?

Lukas F. Hartmann überlege hart evtl falsche richtung ja, sorry! gut dass wir drüber redeten. wechsle in bülowstr.

Sebastian Sooth

Gabriel Yoran
Alles muss man selber machen!

Sebastian Sooth Wenn du so code liest wie du ubahn fährst!

Lukas F. Hartmann habe kaum geschlafen und gerade fast die treppe runtergefallen! u2 nach pankow in 2 minuten

Gabriel Yoran Karrieretipp: öfter mal die Treppe rauffallen!

Sebastian Sooth Ich bin im See über eine Wurzel gefallen!

Lukas F. Hartmann akku bei 11%

Gabriel Yoran Die musst du dann aber auch nehmen, Lukas! Nicht die andere!

Lukas F. Hartmann ok ich versuchs!

Fiona Krakenbuerger Ahahhaha

Sebastian Sooth Vielleicht kann Fiona dir helfen!

Fiona Krakenbuerger Großartig
Sebastian Sooth Betreutes U-Bahnfahren!

Fiona Krakenbuerger Ich hab dich überholt! bin hausvogteiplatz

Lukas F. Hartmann ja fiona ferdammt

Gabriel Yoran Überholen ohne einzuholen

Lukas F. Hartmann u2 richtung pankow ballert los

Gabriel Yoran Bist du auch drin?

Lukas F. Hartmann (ich bin drin) gleisdreieck! deja vu!

Gabriel Yoran “ER IST DRIN! ICH WIEDERHOLE: ER IST DRIN!”

Lukas F. Hartmann stadtmitte! da bin ich ja schon fast da!

Fiona Krakenbuerger Rlx

Lukas F. Hartmann 1:0 für fiona

Lukas F. Hartmann so, ich bin angekommen!!!!1113

flattr this!

Juni 4, 2014
von arduina
Kommentare deaktiviert

Programmer, B. Goode – Join the OK Lab Berlin

Hallo liebe Mitlesenden,

ich bin seit einiger Zeit Praktikantin bei der Open Knowledge Foundation Deutschland. Im Rahmen des Praktikums unterstütze ich Julia Kloiber, ihres Zeichens Spezialexpertin für Open Data, bei der Projektleitung von Code for Germany. Klingt komisch, ist aber so: Code for Germany. 

Im Rahmen des Projekts haben wir in dreizehn Städten den Aufbau von sogenannten ”OK Labs” (Open Knowledge Labs) unterstützt. Die OK Labs zielen darauf ab, Menschen, die ihre Fähigkeiten als Entwicklerinnen oder Designer für den guten Zweck einsetzen wollen, miteinander zu vernetzen. Auf regelmäßigen Treffen können sie strukturiert an nützlichen Anwendungen rund um Transparenz, Civic Tech und Open Data arbeiten. Wir unterstützen sie mit der nötigen Infrastruktur und Beratung.

Im weiteren Verlauf des Projekts dreht sich dann alles um den Schulterschluss mit Stadt, Kommunalpolitik und Verwaltungen. Hierfür braucht es aber zunächst ein Grundvertrauen und Überzeugungsarbeit. Dafür geben die OK Labs einen positiven Impuls, indem sie mit Anwendungen zeigen, was mit offenen Daten tolles gemacht werden kann.

Das Modul ging Anfang März an den Start und seitdem haben sich aus dreizehn Städten OK Labs herausgebildet. Das OK Lab Berlin ist eines davon. Wir treffen uns seit März jede Woche zum gemeinsamen Hacken, Basteln, Programmieren und Bier trinken. Seit März hat sich viel getan und wir haben an ganz verschiedenen Projekten gearbeitet. Die Treffen sind nämlich tatsächlich fast ausschließlich zum konzentrierten Arbeiten gedacht.

Da kann es allerdings auch schwer sein, Anschluss zu finden. Aus diesem Grunde veranstalten wir heute Abend ein offeneres Meet-Up, auf dem wir den Zwischenstand der Projekte vorstellen und was noch gebracht wird. Wir laden alle Interessierten, die aktiv werden wollen, herzlich dazu ein, vorbeizuschauen.

Wenn ihr die entsprechenden Fähigkeiten mitbringt, könnt ihr euch einem Projekt anschließen, als Designerinnen oder Entwickler. Oder ihr seit PR-begabt und habt mehr Ahnung davon, wie man ein Projekt richtig anwirbt. So etwas brauchen wir auch! Ihr könnt aber auch eigene Ideen mit ins Lab bringen, entweder weil ihr selber an einem spannenden Projekt arbeitet oder weil ihr wisst, welche Bedürfnisse und Problemstellungen es in Berlin oder anderswo gibt.

Wir freuen uns auf euch!

Hier der Link zum Treffen: http://www.meetup.com/OpenKnowledgeFoundation/Berlin-DE/1156652/

(PS: Wenn ihr es heute nicht schafft, aber trotzdem vorbeikommen möchtet und Fragen habt, schreibt mir eine Mail)

flattr this!

April 12, 2014
von arduina
Kommentare deaktiviert

Looking into Black Boxes

Dear reader,

allow me to ask for your attention and support for a project I am involved in. “Looking into Black Boxes” is a video series that focuses on algorithms in our everyday life. We want to visit places and experts to learn and inform ourselves about the manifold ways that algorithms affect our life.

The team consists of Jan and Dirk, who work together at 6sept13 and myself. All three of us share a fascination for computers and we wonder a lot about how knowledge about technology can be transferred. Hence we decided to start this project and create a format that is easily understandable and accessible to non-experts.

We want to start with producing three episodes. For that reason we have launched a crowd funding campaign on “Krautreporter”. We therefore kindly ask you for support to realize this project – every single little amount means a lot to us and the project. Naturally, we are also very grateful for the distribution of our project via your channels.

This is the campaign site: https://krautreporter.de/de/blackboxes

Thank you so much!

This is our Campaign Video:

flattr this!

März 2, 2014
von arduina
Kommentare deaktiviert

Morgens um halb 11 auf dem 30C3

…oder vielleicht was es auch morgens um 16:30 und das ist eigentlich der Sonnenuntergang der alles in Gold hüllt…

Tausend Dank jedenfalls an den Kaffee-Nerd, der uns das egal sein ließ.

F1000025 F1000024 F1000023 F1000022 F1000021

F1000026

flattr this!

März 2, 2014
von arduina
Kommentare deaktiviert

Tarlabasi

F1000003

 

 

Das ist eine Straße in Tarlabaşı, einem Kiez von Beyoğlu in Istanbul. Es genzt im Osten an den berühmten Taksim-Platz. Meine Kommilitonin, Freundin und Mitbewohnerin Leoni wohnte dort für ein halbes Jahr, worauf die meisten, die sich ein wenig mit Istanbul auskennen, eher bestürzt reagieren. “Tarlabaşı? Oh…”

Tarlabaşı ist ein Viertel, das schon seit Jahrzehnten für segregiertes Wohnen steht. Zunächst waren Griechen die Bewohner des Viertels, dann wurden sie vertrieben. In den darauf folgenden Jahren zogen vor allem Kurden ein. Mittlerweile dient das Viertel allerdings für alle möglichen Menschengruppen, die in der Stadt sonst keinen Platz finden – Roma, Flüchtlinge aus afrikanischen Ländern, Transvestiten…

Sie übernehmen Aufgaben in der Stadt, sind also fest verwoben mit dem Alltag in Istanbul. Hier leben beispielsweise diejenigen, die mit riesigen Karren durch die Stadt ziehen und Müll aufsammeln – “Müllmänner” werden sie genannt. Tatsächlich sind sie aber Recycling-Männer, da sie Müll trennen und dabei auf der Suche nach Wertstoffen sind, die sie weiterverkaufen können.

Abends kehren sie in das Viertel zurück, durch welches mittlerweile keine Polizeistreife mehr fährt, wie man es sich erzählt. Überhaupt spielt der Narrativ über Tarlabaşı eine wichtige Rolle für die Entwicklung des Viertels. Er lautet: “Tarlabaşı ist ein enorm gefährliches Viertel, in welchem es eine hohe Kriminalitätsrate gibt. Man kann dort nicht mehr ein- und ausgehen ohne ausgeraubt zu werden. Nicht einmal die Polizei traut sich noch hinein! Die Häuser sind marode und müssen dringend saniert werden, damit die Menschen wieder in sicheren Häusern leben können. Also kaufen wir den Bewohnern und Bewohnerinnen die Häuser ab und sanieren sie, damit das Viertel wieder lebens- und liebenswert wird.”

De facto passiert folgendes: Die Bevölkerung soll ausgetauscht werden.

Die Häuser wurden zu einem lächerlichen Preis verkauft. Die Sanierungskosten werden um ein vielfaches wieder eingespielt, sobald sie weiterverkauft werden. Um die verkauften Häuser wurde ein Blechzaun errichtet. Ab und an kann man hindurch lugen und sieht Familien, die im schmalen Bereich zwischen Hauswand und Zaun zu leben scheinen. Es ist höchst unrealistisch, dass auch nur eine einzige der Familien nach der Sanierung zurückkehren kann oder wird. Leoni meinte zu mir, dass die meisten Bewohner eher den Weg wählten, das Haus zu verkaufen – wenn auch für einen niedrigen Preis – als in Tarlabaşı zu bleiben.

Eine andere Freundin, die in Istanbul lebte erzählte mir von einem Kunstprojekt, das einige Studierende in Tarlabaşı verwirklichten. Dafür “besetzten” sie eines der Häuser und installierten Ausstellungsräume. Die Räume wurden von Bewohnern wiederholt angegriffen, ausgeraubt, zerstört, einige verrichteten sogar ihre Notdurft darin. Die Studierenden waren sich über die politisch aufgeladene Stimmung des Viertels und der politischen Botschaft ihres Plans nicht bewusst. Sie haben es sicher gut gemeint.

Angeblich stehen diese Zäune seit mehreren Jahren dort. Genaueres weiß ich nicht. Vielleicht ist es im Moment einfach unmöglich, ein derartigen Bauvorhaben überhaupt zu beginnen, ohne eine Katastrophe im Ausmaß der Proteste auf dem Taksim-Platz heraufzubeschwören. Oder es wird gewartet, bis sich der Immobilienmarkt in Istanbul weiter aufgeheizt hat und der größtmögliche Profit daraus geschlagen werden kann. Wenn das Viertel wieder liebenswert ist.

 

Mehr Hintergrundinformation: “Gentrifizierung in Istanbul” (taz.de)

 

Update: Leoni wies mich darauf hin, dass die Recycling Männer die Wertstoffe direkt an die Industrie weitergeben und nicht verkaufen. Darüber hinaus ziehen nicht “Die Meisten” weg, sondern wenige. Die Vertreibung erfolgt eben gerade nicht plötzlich und sichtbar, sondern schleichend.

flattr this!